ROHSTOFF NEWS

16:52 | 25.01.2021
Preise für Mais und Sojabohnen haben deutlich nachgegeben

Den aktuellen CFTC-Daten zufolge bauten die kurzfristig orientierten Marktteilnehmer in der Woche zum 19. Januar bei Mais ihre Netto-Long-Positionen deutlich auf 336 Tsd. Kontrakte ab. Dies überrascht, nachdem es in der Berichtswoche noch zu einem geringfügigen Preisanstieg kam. Inzwischen haben die Preise deutlich nachgegeben. Am Freitag schloss Mais in Chicago mit 4,5% im Minus, die Marke von 500 US-Cent je Scheffel konnte noch behauptet werden. Bei Sojabohnen fiel der Preis um 4,3% auf 1.312 US-Cent je Scheffel. Der Rückgang ist jeweils der Lage in Südamerika geschuldet, wo die Witterung über viele Wochen hinweg deutlich zu trocken war. Dies hatte zusammen mit Abwärtsrevisionen der letzten US-Ernten und einer starken chinesischen Nachfrage die Preise getrieben. Mitte Januar lag der Maispreis bei gut 540 US-Cent je Scheffel, der Sojabohnenpreis bei 1.435 US-Cent je Scheffel. Danach hatten viele Beobachter (u.a. das USDA und der Internationale Getreiderat IGC) bei den Ernten in Brasilien und Argentinien Abwärtsrevisionen vorgenommen. In den letzten Wochen gab es ausreichenden Niederschlag, so dass es bei den südamerikanischen Ernten zumindest vorerst keine weiteren Abwärtsrevisionen geben dürfte.


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