ROHSTOFF NEWS

15:43 | 15.09.2020
Preisrückgang bei Kaffee Arabica – Pflanzenzustand bei US-Mais und -Sojabohnen weiter verschlechtert

Der Preis für Kaffee der Sorte Arabica gab gestern im Dezember-Kontrakt um 7% auf 123 US-Cent je Pfund nach. Grund sind vorhergesagte Niederschläge in wichtigen Anbaugebieten Brasiliens (größtes Produzentenland). Damit schwindet die Besorgnis hinsichtlich der Feuchtigkeitsversorgung während der Blütephase für die Ernte 2021/22. Viele kurzfristig orientierte Marktteilnehmer dürften jetzt ihre – in den letzten Wochen stark ausgebauten – Long-Positionen reduzieren. Die Kaffeeernte Brasiliens 2020/21 ist rekordhoch ausgefallen, eine Reuters-Umfrage im August ergab eine Schätzung von 68 Mio. Sack. In der nächsten Saison dürfte der Ertrag rückläufig sein, da es sich dann um ein Niedrigertragsjahr (im zweijährigen Zyklus) handelt.
Mais/Sojabohnen
In den USA sind dem US-Landwirtschaftsministerium USDA zufolge bereits 5% der Maisfelder abgeerntet, bei Sojabohnen dürften die Erntearbeiten in den nächsten Tagen beginnen. Der Zustand der Pflanzen hat sich zuletzt weiter verschlechtert. Zum Ende letzter Woche stufte das USDA 60% der Mais- und 63% der Sojabohnenpflanzen als gut oder sehr gut ein, was im Vergleich zur Vorwoche nochmals 1 bzw. 2 Punkte weniger sind.


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