ROHSTOFF NEWS

15:29 | 19.11.2020
Probleme bei der brasilianischen Sojabohnenaussaat

In dieser Woche erreichten die Notierungen in Chicago bei Sojabohnen ein 4-Jahreshoch und bei Mais den höchsten Stand seit Sommer 2019. Grund sind Abwärtsrevisionen der US-Ernten, Trockenheit in Südamerika und die hohe Nachfrage. Die Vorhersagen für Brasilien zeigen eine Fortsetzung der unregelmäßigen und zu geringen Niederschlägen in wichtigen Anbaugebieten in Mato Grosso, Parana, Rio Grande do Sul und Sao Paolo. Die Aussaat wurde durch die Trockenheit verzögert und das Ertragspotenzial könnte reduziert werden. Noch wird aber eine Rekordernte an Sojabohnen und auch an Mais erwartet. Das USDA prognostiziert für Sojabohnen 133 Mio. Tonnen und für Mais 110 Mio. Tonnen. Der Prognosebehörde Conab zufolge soll die Sojabohnenfläche um 3,5% ggü. Vj. ausgeweitet werden. Die Trockenheit wird aber wohl auch die Ernte (Beginn Januar und Februar) nach hinten verschieben und damit das Zeitfenster für die zweiten Saaten auf diesen Flächen verkürzen. Davon könnten dann die Ernten dieser nachfolgenden Früchte betroffen sein, wozu auch Mais zählt. Hier erbringt die zweite Ernte im Jahr ¾ der Gesamtmenge.


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