ROHSTOFF NEWS

15:03 | 29.06.2020
Risikoaversion wirkt sich auf die Ölpreise aus

Die Besorgnis hinsichtlich der Coronavirus-Pandemie wirkt sich auch auf die Ölpreise aus. Der Preis für Brent fällt auf 40 USD, für WTI auf unter 38 USD je Barrel. Der jüngste Preisanstieg war auch spekulativ bedingt. Wie die CFTC-Statistik zeigt, hatten die Großanleger zum 23. Juni ihre Netto-Long-Positionen an der ICE um rund 9% auf 222 Tsd. Kontrakte und damit den höchsten Stand seit Anfang März erhöht. Die Rohöl-Abnehmer zeigen sich preisbewusst. China (größter globaler Ölimporteur) etwa hat in den ersten fünf Monaten des Jahres US-Energieträger im Wert von weniger als 800 Mio. USD eingeführt, aber umso mehr Rohöl aus Saudi-Arabien. Letzteres wurde im April und Mai mit hohen Rabatten (wegen des Preiskriegs mit Russland) angeboten. wurde. Der Ölpreis wird weiterhin von der ausbleibenden Reaktion der US-Ölproduzenten auf den Preisanstieg unterstützt. In der vergangenen Woche belief sich der Rückgang der Zahl aktiver US-Ölbohrungen lediglich auf eine, doch ist im Hinblick auf die enorme Schuldenhöhe und die finanziellen Risiken zunächst nicht mit Investitionen zu rechnen. Am Sonntag meldete eines der größten und ältesten US-Schieferöl- und -gasunternehmen Insolvenz an.


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