ROHSTOFF NEWS

14:49 | 20.11.2020
Rohöl: Nachfragesorgen weichen Konjunkturhoffnungen

Inzwischen konnten sich die Ölpreise von dem Anfang November erfolgten Einbruch erholen. Seit dem Frühjahr führten Nachfragesorgen zu Preisbelastung. Nun treten an deren Stelle Konjunkturhoffnungen, die auf der unmittelbaren Einführung der Impfstoffe und starker geldpolitischer Unterstützung beruhen. Auf der Angebotsseite war der wichtigste stützende Faktor die Förderdisziplin der OPEC+. Diese könnte nun bröckeln. Es scheint zuletzt nicht mehr der unbedingte Wille der V.A.E. (drittwichtigster OPEC-Produzent) zu freiwilligen vollumfänglichen Kürzungen noch über das Jahresende hinaus zu bestehen. Würden andere Mitglieder dem folgen, wäre eine Überversorgung am Ölmarkt möglich.
Energiekohle
Der europäische Energiekohlepreis liegt unter 54 USD je Tonne und damit nahe der 2016 verzeichneten Tiefstände. In China dagegen liegt er im Aufwärtstrend. Daran sind die stark unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklungen in China und außerhalb zu sehen. Auf mittelfristige Sicht jedoch dürften sich die Preise wieder annähern. Die chinesische Führung peilt das Ziel einer Klimaneutralität bis 2060 an und die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission setzte eine Obergrenze für die Preise langfristiger Verträge von umgerechnet 91 USD je Tonne fest. Die Kohlepreise in Europa sollten zudem von der kälteren Witterung und niedrigeren CO2-Preisen unterstützt werden.


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