ROHSTOFF NEWS

15:40 | 29.07.2020
Schätzungen der Prognoseeinheit MARS der EU-Kommission

Am Montag hatte die Prognoseeinheit MARS der EU-Kommission in ihrem monatlichen Bericht ihre Schätzung für den durchschnittlichen EU-Weichweizenertrag nochmals auf nun 5,5 Tonnen je Hektar gesenkt. Nach unten revidiert wurde gegenüber Juni vor allem in Rumänien, Ungarn und Bulgarien aufgrund zu vieler Niederschläge in der letzten Reifephase. Die Schätzung für Frankreich und Deutschland blieb unverändert. In Deutschland sollen die Erträge geringfügig höher sein. In Frankreich dagegen soll es aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen während wichtiger Entwicklungsphasen einen Ertragseinbruch um 17% geben. Da auch die Anbaufläche kleiner ist, wird der Rückgang bei der dortigen Weichweizenernte noch stärker geschätzt. Die Analysten von Strategie Grains erwarten in dieser Saison nur noch knapp 30 Mio. Tonnen. Die Erwartung an die gesamte EU-Weichweizenernte (incl. Vereinigtes Königreich) sinkt damit unter 130 Mio. Tonnen (Vj. 147 Mio. Tonnen).
Bei den Rapserträgen hob MARS zuletzt seine Schätzungen um knapp 3 Tonnen je Hektar an.
Bei Mais und Sommergerste dürften die Erträge um 8% über dem 5-Jahresdurchschnitt liegen.


NEWSLETTER

Abonnieren Sie jetzt unsere
Financial.de-Newsletter:
- Daily
- Weekly

WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN

23:12 Uhr | 05.08.2020
Kampf gegen Wahlbeeinflussung: USA ...


22:56 Uhr | 05.08.2020
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: ...


22:41 Uhr | 05.08.2020
ROUNDUP: Amadeus Fire besorgt sich ...


22:29 Uhr | 05.08.2020
Morphosys bestätigt Jahresprognose


22:25 Uhr | 05.08.2020
Aktien New York Schluss: Wall ...