ROHSTOFF NEWS

15:15 | 06.04.2021
Sojabohnenpreis konnte gestern leicht zulegen

Dem Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) zu den Anbauplänen zufolge wollen die US-Landwirte in diesem Frühjahr 91,1 Mio. Morgen mit Mais und 87,6 Mio. Morgen mit Sojabohnen bestellen. Damit läge die Flächenausdehnung deutlich unter Erwartung. Der Sojabohnenpreis reagierte mit einem Anstieg von rund 1.370 US-Cent je Scheffel auf 1.456 US-Cent in der Spitze und der Maispreis mit einem Anstieg auf über 580 US-Cent je Scheffel (neuer Höchststand seit 2013). Die Gewinne mussten aber jeweils teilweise wieder abgegeben werden. Der Sojabohnenpreis jedoch konnte gestern leicht zulegen und schloss bei 1.416 US-Cent je Scheffel. Wesentlich war hier die kurzfristige Versorgungslage, besonders die Verzögerung bei der Sojabohnenernte in Brasilien. Aufgrund dieser ist die Nachfrage nach US-Sojabohnen über den üblichen Zeitraum im Jahr hinaus stärker und die chinesischen Sojabohnenbestände fielen zuletzt (lt. National Grain and Oil Infomation Center CNGOIC) auf ein 10-Monatstief. Zuletzt konnten die Verzögerungen bei der brasilianischen Ernte teilweise aufgeholt werden. Am Donnerstag waren (lt. Beratungsfirma AgRural) 78% der Felder abgeerntet (Vj. 83%). Auf den geräumten Feldern wurde Mais zur zweiten Ernte des Jahres ausgesät. Da das optimale Aussaatfenster deutlich verfehlt wurde, wird für die Pflanzen nun dringend günstige Witterung mit ausreichenden Niederschlägen benötigt. Noch belaufen sich die Prognosen für die brasilianische Maisernte meist auf 108 Mio. bis 113 Mio. Tonnen, davon rund 80 Mio. Tonnen aus der zweiten Ernte.


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