ROHSTOFF NEWS

14:54 | 25.03.2020
Sojabohnenpreis steigt auf knapp unter 900 US-Cent je Scheffel

Die logistischen Probleme in der Corona-Pandemie wirken sich auf die Verarbeitung und den Handel mit Agrargütern aus. So führte die Besorgnis hinsichtlich Lieferschwierigkeiten für Ware aus Südamerika in den letzten Tagen zu einem Anstieg beim Sojabohnenpreis. Dieser schloss gestern bei knapp unter 900 US-Cent je Scheffel. Wie berichtet wird, gibt es bei den Farmen bei der Verladung auf LKW im Zuge der Sicherheitsmaßnahmen Verzögerungen, wodurch die Ware teilweise nicht zu den Häfen oder den Verarbeitungsbetrieben kommt. In einigen Regionen wird die Zufahrt von LKW derzeit untersagt. Dies gilt besonders für Argentinien (größter Sojamehlexporteur). Die Notierungen für Sojamehl stiegen seit Mitte März um 14%. In China und Brasilien fallen auch Verarbeitungskapazitäten aus. In Brasilien wurde bereits die zweite für den Export von Getreide und Ölsaaten wichtige Stadt im Bundesstaat Mato Grosso zur vorübergehenden Schließung vorgesehen. Wie Reuters berichtet, verhandeln Verarbeiter und Händler mit den offiziellen Stellen über eine Übergangsfrist, um noch die Lager zu räumen und die Ware zu verschiffen.


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