ROHSTOFF NEWS

15:36 | 28.07.2021
SovEcon senkt Prognose für russische Weizenexporte 2021/22

Das Analysehaus SovEcon senkt seine Erwartung für die russischen Weizenexporte in der (seit Juli) laufenden Saison 2021/22 von 38,4 Mio. Tonnen auf 37,1 Mio. Tonnen. Der Anlauf der Saison zeigt sich schleppend. Im Juli dürfte die Exportmenge um 19% unter der des Vorjahres liegen und entspräche damit der niedrigsten Juli-Menge seit 2017. Ein wesentlicher Faktor ist, dass sich die Pflanzen von der Trockenheit vor dem Frühjahrsregen nicht ausreichend erholen konnten. Dies gilt besonders für den Süden des Landes, die die wichtigste Anbauregion ist. Bei der Exportmenge spielen auch politische Faktoren wie die russische Exportsteuer eine Rolle. Letztere wird mittlerweile wöchentlich unter Berücksichtigung des Abstands zwischen den lokalen und internationalen Preisen angepasst. Viele Anbieter aber halten Ware zurück, da sie auf einen Wegfall der Steuer später in der Saison hoffen, so SovEcon.
Für morgen steht die Veröffentlichung der neuen Prognosen des Internationalen Getreiderats an. Dieser geht bislang von einer Ernte von 81,5 Mio. Tonnen und Exporten von 37,3 Mio. Tonnen aus.


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