ROHSTOFF NEWS

13:53 | 22.02.2021
US-Getreide- und Ölsaatenmärkte dürften angespannt bleiben

Am Freitag, bei der jährlichen Prognose-Konferenz, gab das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) auch für 2021/22 einen Ausblick auf angespannte US-Getreide- und Ölsaatenmärkte.
Bei Weizen soll die US-Ernte etwa der des Vorjahres entsprechen. Eine etwas größere Fläche soll hier durch etwas geringere Erträge ausgeglichen werden. Der Verbrauch soll leicht sinken, was in 2021/22 zu nochmals rückläufigen US-Endbeständen führen soll. Hier wird mit einem 17%igen Rückgang gerechnet.
Die US-Maisernte soll sich aufgrund einer Flächenausdehnung und unter Annahme von Trenderträgen um 7% auf 15,15 Mrd. Scheffel (384,8 Mio. Tonnen) erhöhen. Die Nachfrage soll um 3% zulegen. Gründe hierfür sind der stärkere inländische Verbrauch (etwa für Ethanol) und die anhaltend hohe Exportnachfrage (besonders nach China). Infolge werden sich die Bestände nur wenig erhöhen.
Das US-Sojabohnenangebot 2021/22 wird noch etwas geringer sein als 2020/21, Folge der niedrigen Anfangsbestände. Prognostiziert ist eine Rekordernte von 4,53 Mrd. Scheffel (123,2 Mio. Tonnen). Die heimische Nachfrage dürfte hoch bleiben. Die Exporte dürften dem USDA zufolge wegen der Knappheit von Ware und hoher Konkurrenz geringfügig unter 2021/22 bleiben.
Die Preise für Mais und Weizen mussten am Freitag leicht abgeben, was auf Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende zurückzuführen sein dürfte. Der Sojabohnenpreis in Chicago dagegen konnte etwas zulegen.


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