ROHSTOFF NEWS

14:17 | 28.05.2020
US-Ölnachfrage bleibt wohl unterhalb der Erwartung

Die Meldungen über eine schwache US-Nachfrage über das lange Wochenende und die gestrigen API-Zahlen deuten auf eine Nachfragedynamik unter der bisherigen Erwartung hin. Nachrichten zufolge ist die Benzinnachfrage über das Memorial Day-Wochenende (Beginn der Sommerfahrsaison) gesunken. Nach Einschätzung des API kam es in der Woche zum 22. Mai zu einem Anstieg der US-Rohöllagerbestände um 8,7 Mio. Barrel, bei den Beständen in Cushing zu einem weiteren Rückgang um rund 3,4 Mio. Barrel. Der Bloomberg-Konsens geht bei der heutigen offiziellen DOE-Veröffentlichung von einem weiteren Rückgang der Rohöl-Gesamtbestände um 1,9 Mio. Barrel aus. Dem API zufolge stiegen auch die US-Bestände bei Benzin und den Destillaten in der letzten Woche deutlich über Erwartung. So überrascht der fast 5%ige Preisrückgang bei WTI auf gut 31 USD je Barrel nicht. Für Belastung sorgen auch Meldungen, dass sich die Spannungen zwischen China und den USA verschärft haben sowie die Besorgnis hinsichtlich des US-Arbeitsmarktes. Von der Angebotsseite dagegen wird der Ölpreis weiter unterstützt. Saudi-Arabien und Russland haben eine weitere Kooperation angekündigt. Nach dem jüngsten, stark spekulativ getriebenen Preisanstieg dürfte der Ölmarkt anfällig für Gewinnmitnahmen sein.


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