ROHSTOFF NEWS

18:37 | 08.04.2021
US-Weizenpreis stabilisiert sich

In den USA wird Sommerweizen nur in wenigen Staaten angebaut. In diesen ist es zur Zeit in vielen Gebieten zu trocken, was die eben angelaufene Aussaat erschwert. So waren nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) Anfang des Monats lediglich 3% der Flächen bestellt. Die Ernte macht meist gut ein Viertel der gesamten US-Weizenproduktion aus. Auch in Kanada, einem der wichtigen Weizenexporteuren, ist die Feuchtigkeitsversorgung problematisch. Die Trockenheit stellt auch Probleme für den heranreifenden Winterweizen (hier besonders in den US Plains) dar. Der erste landesweite USDA-Pflanzenzustandsbericht des Jahres (von Anfang der Woche) stuft 53% der US-Winterweizenpflanzen als gut oder sehr gut ein (Vj. 62%). Der Weizenpreis in Chicago hatte im März, bedingt durch die Hoffnung auf eine höhere globale Ernte 2021/22, deutlich nachgegeben. In den letzten Tagen konnte er sich nun stabilisieren und notiert knapp unter 620 US-Cent je Scheffel. Davon konnte EU-Weizen in Paris nur wenig profitieren, er stieg gestern im Mai-Kontrakt auf 207,3 EUR je Tonne. Zuvor hatte er bei 204 EUR das niedrigste Niveau seit Dezember markiert.


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