ROHSTOFF NEWS

14:54 | 30.06.2020
Voraussichtlich unterdurchschnittliche EU-Rapsernte

Die Analysten von Strategie Grains nahmen wiederum eine Abwärtsrevision ihrer monatlichen Schätzung für die EU-Rapsernte und dem Vereinigten Königreich vor. Sie erwarten nun 16,5 Mio. Tonnen, was der niedrigsten Rapsernte seit 2006 entspricht. Im schwachen Vorjahr erbrachte die Ernte 17 Mio. Tonnen. Im Westen und im Südosten der EU konnten die Regenfälle im Juni die Situation nach dem zu trockenen Frühjahr nicht mehr verbessern, dazu kam vielerorts Schädlingsbefall. Die Rapsimporte 2020/21 sollen sich auf rekordhohe 6,2 Mio. Tonnen erhöhen.
In der letzten Woche veröffentlichte auch die EU-Kommission ihre Prognose, bezogen auf die EU-27. Sie erwartet eine Produktion von 15,4 Mio. Tonnen (fast 20% unter dem 5-Jahresdurchschnitt), dabei in Deutschland einen 10%igen Anstieg. Am stärksten soll die Produktion in Rumänien einbrechen. Der Rapsverbrauch in der EU-27 soll leicht rückläufig sein. Auch die Importe sollen der Kommission zufolge mit 5,5 Mio. Tonnen niedriger sein als im Vorjahr. Die EU-Kommission geht von steigenden Rapspreisen aus. Das aktuelle Preisniveau liegt bei rund 375 EUR je Tonne.


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