ROHSTOFF NEWS

15:13 | 22.05.2020
Weiterhin schwache Ölnachfrage außerhalb Chinas

Dem US-Energieministerium (DOE) zufolge sanken in der letzten Woche die Rohöllagerbestände um 5 Mio. Barrel, die in Cushing um 5,6 Mio. Barrel. Der WTI-Ölpreis profitierte davon und stieg gestern auf über 34,5 USD. Der Brentölpreis erhöhte sich auf knapp 37 USD je Barrel. Infolge des starken Angebotskürzung seitens der OPEC+ und der US-Ölunternehmen kommen Hoffnungen auf eine Angebotseinengung bereits im 3. Quartal auf. Dennoch könnten diese verfrüht sein, da die Nachfrage außerhalb Chinas schwach bleibt. Die US-Benzinnachfrage war nach Wochen des Anstiegs erstmals wieder rückläufig und die Nachfrage nach Ölprodukten zeigt sich auch andernorts äußerst verhalten. Infolge lagen hier die US-Exporte zuletzt auf dem niedrigsten Stand seit Herbst 2017. Die USA sind nun wieder zu einem Netto-Ölimporteur geworden. Heute Morgen kam es bei WTI zeitweise zu einem Preiseinbruch um 10%. Dies dürfte hauptsächlich der gestiegenen Unsicherheit an den Finanzmärkten aufgrund der Situation rund um China zurückzuführen sein. Zu den jüngsten Spannungen zwischen den USA und China kommen nun politische und wirtschaftliche Sorgen. Auch ist der Ölmarkt aufgrund der sehr positiven Positionierung der Anleger (was besonders für WTI gilt) anfällig für Preiskorrekturen.


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