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13:32 | 13.06.2018
Kibaran Resources spürt wieder Rückenwind für Graphitprojekt in Tansania

Politische Turbulenzen in Tansania haben den angehenden Graphitproduzenten Kibaran Resources Limited (ASX: KNL; FRA WKN A1C8BX) viel Zeit gekostet. Nach mehr als einem Jahr Ungewissheit scheinen die Vorzeichen für eine Wende jetzt günstiger denn je. Die Aktie von Kibaran, die seit Monaten bei Kursen von 0,15 AUD festsaß, stieg im gestrigen Handel bei guten Umsätzen erstmals wieder auf 0,17 AUD.

Der unmittelbare Auslöser für die Wiederbelegung dürfte eine Absichtserklärung mit dem australischen Planungsspezialisten GR Engineering Services Limited sein, die den Ingenieuren ermöglichen soll, mit der Detailplanung für die Epanko Graphitmine schon zu beginnen, obwohl Kibaran die Finanzierung des Projekts noch nicht endgültig gesichert hat. GR Engineering, selbst eine börsennotierte Gesellschaft, hat grundsätzlich signalisiert, dass man bereit ist, ins Risiko zu gehen, indem GR bis zu 30 Prozent der entstehenden Kosten in Form von Kibaran Aktien vergütet bekommen könnte. Auf solch ein Geschäft lässt man sich in der Regel nur ein, wenn man erwartet, dass die Aktien auch werthaltig sein werden.

Kibaran und GR wollen jetzt einen Vertrag ausarbeiten, der die Vorarbeiten für die Epanko Graphitmine einschließlich eines EPC-Vertrages zum Bau einer neuen Rohstoffverarbeitungsanlage für 460.000 tpa auf dem 60.000 tpa Epanko Graphitprojekt des Unternehmens regelt. In Anbetracht des konservativen Ansatzes der Kapitalkostenschätzung, der bei der bankfähigen Machbarkeitsstudie für Epanko und der Prüfung der unabhängigen Ingenieure der SRK (siehe Meldung vom 21. Juni 2017) angewandt wurde, planen die Parteien für den EPC-Vertrag ein Modell zur Richtkostenschätzung anzuwenden, das GR Engineering einen Anreiz bietet, die vereinbarten Zeit- und Kostenmaßnahmen zu unterbieten. Die Unterzeichnung und Realisierung eines EPC-Vertrags unterliegt dem Abschluss des Darlehensfinanzierungsprogramms für Epanko, einer endgültigen Investitionsentscheidung seitens Kibaran und dem Erhalt aller regulatorischen Genehmigungen.

Treffen mit der Bank of Tanzania

Kibaran hat sich zuletzt gemeinsam mit Vertretern der deutschen KfW-Bank am 28. Mai 2018 mit der Bank of Tanzania zu Gesprächen getroffen. Kibaran erhofft sich insbesondere die Erneuerung der Bergbaulizenz auf Epanko um weitere zehn Jahre. Sollte der tansanische Staat dieses positive Signal tatsächlich geben, wäre das sicher ein Grund zur Neubewertung von Kibaran, die derzeit mit rund 43 Mio. AUD bewertet sind.

Kibaran ist mit seinem für die Entwicklung fertig vorbereiteten 89 Millionen US-Dollar Projekt einzigartig positioniert. Die bankfähige Machbarkeitsstudie für das Projekt erfüllt alle Anforderungen der so genannten Äquatorprinzipien, welche den strengen Internationalen Finance Corporation Performance Standards sowie den Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien der Weltbank-Gruppe entspricht. Von dem Projekt würde nicht zuletzt Tansania selbst erheblich profitieren. Laut der Machbarkeitsstudie würden Arbeitsplätze für 250 Personen geschaffen und der positive wirtschaftliche Gesamteffekt für das Land wird über die Dauer von 20 Jahren auf 500 Millionen US-Dollar geschätzt.

Positive Signale aus Tansania

Zuletzt hatte es aus Tansania positive Signale gegeben. Dazu zählt die Einsetzung einer neuen Bergbaukommission unter Leitung des Rohstoffminister Angellah Kairuki. Tansania hat 7.000 Bergbaulizenzen zur Förderung des Bergbausektors genehmigt, lapanische und deutsche multinationale Unternehmen wie Mitsubishi und BASF bekennen sich zu neuen Investitionen in Tansania und der Deutsche Industrie und Handelskammertag (DIHK) hat zuletzt ein neues Büro in Daressalam eröffnet.

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