ROHSTOFFMARKT AKTUELL

14:55 | 11.04.2019
Goldpreis zwischenzeitlich fester

Gestern Abend legte der Goldpreis auf 1.310 USD je Feinunze zu. Für Unterstützung sorgten die Kommentare von EZB-Präsident Draghi auf der Pressekonferenz. Die Leitzinsen und der geldpolitische Ausblick wurden erwartungsgemäß unverändert belassen. Bis Ende dieses Jahres soll also keine Zinsanhebung erfolgen. Details zu den Langfristendern sollen erst bei der Sitzung im Juni folgen. Draghi bestätigte außerdem Überlegungen innerhalb der EZB, Maßnahmen zur Linderung der Auswirkungen des negativen Einlagensatzes auf den Finanzsektor in Betracht zu ziehen. Dies könnte ein gestaffelter Zins auf die Überschussreserven der Banken sein. Die Marktteilnehmer interpretierten dies als Hinweis auf einen weiteren Aufschub der Zinsnormalisierung. Infolge stand der Euro zwischenzeitlich unter Druck und der Goldpreis in Euro stieg auf gut 1.160 EUR je Feinunze.
Der Sondergipfel ergab eine Einigung zwischen der EU und Großbritannien auf einen Brexit-Aufschub bis zum 31. Oktober. Großbritannien kann auch früher austreten, falls das britischen Parlament das ausgehandelte Brexit-Abkommen doch noch annimmt. Somit ist auch ein ungeordneter Brexit erst einmal ausgeschlossen. Der Goldpreis reagiert daraufhin am Morgen mit einem Rückgang. Druck erzeugen auch anhaltende ETF-Abflüsse.


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