ROHSTOFF NEWS

13:55 | 20.07.2021
Metallpreise gestern spürbar unter Druck – Versorgungssituation am Zink- und Bleimarkt

Die hohe Risikoaversion der Marktteilnehmer führte gestern zu spürbarem Druck auf die Metallpreise. Dabei gab Kupfer zeitweise um 3% auf 9.150 USD je Tonne nach, Zink vorübergehend um über 2% und Blei um knapp 2%. Zum Handelsende hin erfolgte eine leichte Erholung.
Dem gestrigen Bericht der International Lead and Zinc Study Group zufolge war der globale Zinkmarkt in den ersten fünf Monaten des Jahres mit 40 Tsd. Tonnen überversorgt (mit 335 Tsd. Tonnen im Vorjahreszeitraum). Der starke Abbau ist auf den Anstieg der Nachfrage (+ 10,6% ggü. Vj.) zurückzuführen. Beim Vorjahresvergleich ist jedoch die Verzerrung durch Corona zu bedenken. Das Angebot hatte sich während des ersten Corona-Lockdowns in 2020 aber relativ gut gehalten. Der Angebotsüberschuss am globalen Bleimarkt reduzierte sich im Beobachtungszeitraum auf 50 Tsd. Tonnen (Vj. 88 Tsd. Tonnen). Auch hier war das Wachstum der Nachfrage stärker als das des Angebots. Inzwischen sollte eine bessere Verfügbarkeit von Zink und Blei gegeben sein, da das Nationale Statistikbüro in China für Juni einen Anstieg der Zink- und Bleiproduktion berichtete. Demnach erhöhte sich die dortige Zinkproduktion auf 567 Tsd. Tonnen (+ 6,2% ggü. Vj.), die Bleiproduktion auf 640 Tsd. Tonnen (+ 11,3% ggü. Vj.). Diese Mengen stellen jeweils Rekordwerte für den Monat Juni dar. Den Daten von WBMS zufolge stellt China knapp die Hälfte der globalen Zink- und Bleiraffinadeproduktion.


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