ROHSTOFF NEWS

15:57 | 04.05.2021
Rapsernte in der EU-27 dürfte sich nicht erholen

Die Rapsernte in der EU-27 dürfte sich nicht erholen, so die jüngste Einschätzung der EU-Kommission. Die Fläche soll ähnlich groß sein wie im letzten Jahr, ebenso die Ernte. Die Fläche liegt wiederum 10% unter dem 5-Jahresmittel und die Produktion (16,45 Mio. Tonnen) gut 6% darunter. Im April war Frankreich von Frostschäden betroffen Die dortige Fläche ist dem französischen Agrarministerium zufolge um 11% reduziert. Bessere Bedingungen andernorts gleichen das nur begrenzt aus. Nach Angaben des Deutschen Raiffeisenverbands vom April liegt die Entwicklung der Pflanzen um bis zu 10 Tage hinter dem langjährigen Mittel zurück, gegenüber dem Vorjahr um 2-3 Wochen. Die Ernte soll nur leicht zulegen. Die Lagerbestände sind inzwischen sehr niedrig und nach Einschätzung der EU-Kommission dürfte in der EU-27 keine nennenswerte Aufstockung möglich sein. Die Analysten von Strategie Grains sehen die Produktion etwas zuversichtlicher, sie beließen gestern ihre Prognose für die EU-Rapsernte unverändert bei rund 16,8 Mio. Tonnen (+ 2% ggü. Vj.). Die EU-Bestände sollen weiter sinken. Am globalen Rapsmarkt erwartet Strategie Grains in 2021/22 nochmals ein Defizit. Im Hinblick auf die weiterhin sehr angespannten Pflanzenölmärkte spricht dies für ein anhaltend hohes Preisniveau. Die Rapspreise verzeichnen derzeit Rekorde. Im nun nächstfälligen und meistgehandelten Kontrakt (August) stieg der Pres im gestrigen Tagesverlauf auf ein Kontrakthoch von 517 EUR je Tonne.


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