ROHSTOFF NEWS

14:09 | 03.05.2021
Überversorgung am globalen Zink- und Bleimarkt bleibt bestehen

Die LME in London hat wegen eines Bankfeiertages geschlossen und an der SHFE in Shanghai findet feiertagsbedingt bis Mittwoch kein Handel statt. Lediglich an der Comex in New York wird gehandelt, so dürfte die Liquidität heute gering sein.
Der Zinkpreis hatte am Donnerstag bei knapp 3.000 USD je Tonne fast ein 3-Jahreshoch erreicht, Blei stieg bis auf rund 2.150 USD je Tonne. Diese Anstieg dürften mit den fundamentalen Daten nicht zu rechtfertigen sein, da die diesjährige Überversorgung an beiden Märkten der aktualisierten Einschätzung der International Lead and Zinc Study Group (ILZSG) zufolge bestehen bleibt. Letztere schätzt den Überschuss am globalen Zinkmarkt auf 353 Tsd. Tonnen (493 Tsd. Tonnen in 2020). Die Reduzierung des Überschusses ist der erwarteten Erholung der Nachfrage geschuldet. Nachdem in 2020 ein Corona-bedingter Rückgang erfolgte, soll sich die Nachfrage in allen wichtigen Konsumentenländern und -regionen spürbar erholen, hauptsächlich infolge der hohen Stahlproduktion. Für den globalen Bleimarkt erwartet die ILZSG ein diesjähriges Angebot, welches um 96 Tsd. Tonnen (2020: 163 Tsd. Tonnen) über der Nachfrage liegt. Die Nachfrageaussichten sind vergleichbar denen bei Zink. Einen wesentlichen Beitrag zur höheren Nachfrage dürfte die Automobilindustrie leisten. Durch die Angebotsüberschüsse sollte das Preispotenzial von Zink und Blei begrenzt sein. Beim hohen Preisniveau spielt die gute Stimmung eine wesentliche Rolle.


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