ROHSTOFF NEWS

15:02 | 03.05.2021
Weizen- und Maispreise bleiben hoch

Die Auswirkungen des Frosts von Anfang April auf die heranwachsenden EU-Getreide führen insgesamt nicht zu großer Besorgnis. In Frankreich, welches am stärksten getroffen war, sind die Schäden bei Winterweizen und -gerste der Prognosebehörde MARS zufolge minimal. Dagegen sind Winterraps und früh ausgebrachte Zuckerrüben stärker betroffen. Die bisher zu trockene Witterung wirkt sich negativ auf alle Früchte aus, was sich in den Pflanzenbewertungen zeigt. Die Behörde FranceAgriMer bewertete per 26. April bei 81% der Winterweizenpflanzen den Zustand als gut oder sehr gut, bei Wintergerste wurden 77% der Pflanzen so eingestuft. Im Vergleich zur Vorwoche wurde die Bewertung um jeweils 4 Punkte gesenkt. In der letzten Woche gab es vermehrt Niederschlag, auch für die neue Woche ist Regen vorhergesagt. Auch deshalb ging der Preis im (neuerntigen) September-Kontrakt wieder zurück, nachdem er Mitte letzter Woche ein Kontrakthoch von 233 EUR je Tonne erreicht hatte. Der Preis des Mai-Kontrakts rückte Ende der Woche nahe an die Marke von 260 EUR je Tonne heran. In Chicago war Weizen im meistgehandelten Kontrakt (Fälligkeit Juli) letzte Woche kurzzeitig auf fast 770 US-Cent je Scheffel und damit ein 8-Jahreshoch gestiegen. Mittlerweile liegt der Preis wieder etwas unter 750 US-Cent. Bei Mais senkte das Beratungshaus Safras&Mercado am Freitag seine Prognose für die brasilianische Ernte 2020/21 (wegen einer trockenheitsbedingten Reduktion der zweiten Ernte) um 10 Mio. Tonnen auf 104 Mio. Tonnen. Im meistgehandelten Kontrakt mit Fälligkeit Juli kommt der Preis heute Morgen unmittelbar an die Marke von 700 US-Cent je Scheffel heran.


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