ROHSTOFF NEWS

16:12 | 16.04.2021
Weizenangebot engt sich weiter ein – Rohzuckerpreis auf 1-Monatshoch gestiegen

Das Agrarberatungsunternehmen Strategie Grains hob gestern die Schätzung für die Weichweizenexporte der EU und Großbritanniens um 200 Tsd. auf 25,4 Mio. Tonnen an. Infolge sollen sich die EU-Weichweizenbestände am Ende des laufenden Erntejahres auf nur noch 9,6 Mio. Tonnen belaufen. Bei der Prognose für die EU-Weichweizenernte 2021 (129,6 Mio. Tonnen) wurde keine Änderung vorgenommen. Noch besteht die Möglichkeit einer Abwärtsrevision der Ernteprognose, falls es Frostschäden gab. Gegenwind aus den USA sorgte gestern dafür, dass der EU-Weizenpreis dennoch wieder auf unter 220 EUR je Tonne nachgab. Denn der Weizenpreis an der CBOT gab seine Vortagesgewinne zwischenzeitlich zum Teil wieder ab.
Der Rohzuckerpreis legte gestern um mehr als 3% auf 16,4 US-Cent je Pfund zu. Wegen des trockenen Wetters herrscht Besorgnis hinsichtlich geringerer Zuckerrohrerträge in Brasilien. Dazu kommen schwache Verarbeitungszahlen in der zweiten Märzhälfte. Dem Industrieverband Unica zufolge lagen diese in der Hauptanbauregion Center-South um 33% unter dem Vorjahresniveau. Jedoch erreichte die brasilianische Zuckerproduktion in der gesamten Saison 2020/21 mit 38,5 Mio. Tonnen (+ 43% ggü. Vj.) ein Rekordniveau. Eine Rolle beim Preisanstieg dürfte auch der in dieser Woche deutlich gestiegene Ölpreis gespielt haben. Dadurch wird die Herstellung von Ethanol für die Zuckermühlen in Brasilien attraktiver.


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